Relief Therapeutics N (RLF)

Alle Titel neben dem SMI werden hier diskutiert.

Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon kosh » Do Okt 01, 2020 12:35 pm

Zurück auf Feld 102

Gemäss gestrigem Video mit Dr. Javitt wurde kürzlich der 102. Patient rekrutiert. Die 144 waren demnach ein Gerücht - cui bono? M.m.n. jene, die gestern bis auf 70 cents verkauften und danach bis unter 53 cents zurück kauften. Und jene Fraktionen, die von Verzögerungen generell PRofitieren.

Die Frage im Jackpot lautete: Warum erst jetzt 102? Cui bono? Ob Mihop oder Lihop, wer Trumps Wiederwahl verhindern will, hatte gestern einen schönen Tag. Unter ferner liefen: Patienten. Jede Chance auf Verzögerung kommt gerade recht, zumal bis zum 3. November das Zeitfenster stetig enger wird. Klar gibt’s auch andere Erklärungen, aber da die Lobbys im Fall Corona nicht wirklich offen gegen Trump intrigieren können, müssen sie hinter dem Vorhang ansetzen. Ich habe genug US-Filme gesehen um mir ausmalen zu können, wie das in etwa möglich ist. Wie genau spielt keine Rolle, Bakschisch oder Gefallen, ich werde es nie erfahren, aber ich weiss dass es möglich ist, geMACHT wird und Alltag in der Welt der Intrigen ist - plans within plans within plans.

Was hat sich geändert? Als geprüfter COPN-Aktionär kann ich sagen, bis auf für Fast Track-Verhältnisse bescheidene Verzögerungen nichts. Und wenn DER Donald nicht vorwärts MACHT, reicht RLF-100 nur für sein Denkmal nach der Wahl. Bis vor Amtsübergabe sollte es eigentlich klappen. Aus meiner bescheidenen Sicht hat sich ergo nichts zum Negativen geändert, denn ich weiss seit 2 Monaten dass das RLF-100-Potential mit sehr viel Geduld begleitet werden muss. Welche Seite ein und derselben Medaille von einer Verkündigung PRofitiert, interessiert mich als Aktionär nicht, der Rest ist PRivatsache. Diejenigen, die sich Trump offen weg wünschen sollten sich eh überlegen, ob er als Ex und mit seinen Multimediatalenten aus dem Off tatsächlich weniger unangenehm sein würde.

Positive Änderungen

Die Erwähnung des 102. Patienten sagt mir, dass die angekündigte Zwischenbilanz der FDA nach wie vor kommen könnte, also ab jetzt in etwa 28 Tagen plus Bedenkzeit: Ende Oktober. Das wird enger für Trump als ich neulich vermutet habe, wobei ich mich nie darauf verlassen würde, dass er sich an geschriebene Regeln hält, geschweige denn ungeschriebene. Das ist Fakt. Fakt ist auch der Kongressabgeordnete Andy Harris im DMC für RLF-100, der die letzten Tage für Trump die “Relief”-Werbetrommel gerührt hat. Fakten:

- Dr. Yo Interview
Weiss nicht, was alle haben... War doch ein informatives Interview. Struktur von Dr. Yo war besser als beim 1sten Interview (Prinzip mit den Fragen einschicken, war sicherlich hilfreich) und ja Dr. Javitt hat seine Worte jeweils wirklich mit Bedacht gewählt. War da ebenfalls etwas überrascht, hat da wohl wirklich einen Klatsch auf die Finger bekommen *biggrin*.

Meine Take-Aways:

- Expanded Acess anscheinend adminstrativ sehr hoher Aufwand für die Spitäler -> mit EUA könnte dieser Prozess extrem optimiert werden (1-2 Tage bis Medi haben). Dies ist der Grund für den EUA-Antrag. Weitere Indications werden dann erst später noch dazu kommen. Sprich, erst wenn die Daten aus der Studie vorhanden sind
- Heute wurde der 102te Patient rekrutiert. Da frage ich mich jedoch auch warum erst heute? Bzw. was waren da die Verzögerungen? Da hätte eine Anschlussfrage definitiv geholfen.
- DMC trifft sich erst nach dem vollständigen Follow Up -> +28 days -> Ende Oktober.
- In Israel "compasion care protocol" für s'ganze Land erhalten (andere Länder wohl ebenfalls interessiert an "emergency uses") und schauen wie sie dies mache wollen.
- Zukünftige Anwendungsfelder: Haben Kooperation unterschrieben mit dem "National Institute of Allergy and Infectious Diseases" und dieses testet in Laboren gegen andere Krankheiten (z.B. Grippe).
- VIP ist evolutionstechnisch wohl das am wenigsten geänderte/angepasste/modifizierte Peptid. Mäuse und Menschen haben bspw. exakt das gleiche VIP. Es wirkt so, als würde es die Natur schlicht nicht besser hinkriegen.
- Phasebio: Javitt denkt nicht, dass das modifizierte VIP gegen Covid nützen könnte, bzw. aus seiner Sicht ist genau der andere Rezeptor entscheidend.
- Long haulers: Falls man die Zellen schützen könnte, wäre Problem mit Covid long haulers eigentlich gelöst. Gerüchte, bzw. Infos von Univesität Freiburg deuten in diese Richtung. Sprich, dass VIP die Zellen effektiv schützen könnte -> Problem von long hauler nicht. Maybe VIP einen Nutzen.
- Erklärte kurz warum VIP in den 2000er nicht mehr weiter erforscht wurde in der Grundlagenforschung.
- Vertriebspartner haben sie unterschrieben, aber dürfen Firma noch nicht bekanntgeben, gem. der Vereinbarung. Relief Therapeutics wird ähnliche Kooperation (Produktion und Vertrieb) eingehen für Europa.
- Pricing: Sie wissen es noch nicht. Wollen dass der Preis nicht als Barriere gilt, dass Patienten das Medi nicht nehmen können. Dennoch das die Investoren fair entlöhnt werden. Mittelweg.
- Peer-Review ist im Gange bei den Papers. Allerdings langsamer Prozess. Haben jedoch schon Kommentare erhalten und beantwortet. Er geht davon aus, dass es irgendwann (sooner or later) im Journal kommt.


Ebenfalls Fakt ist die demokratische Penisneid-Offensive, die zwar nicht auf eine Mangel an Selbstbewusstsein schliessen lässt, aber auf eine Mangel an Gegenargumenten und von der ich irrtümlich angenommen habe, dass wir das allmählich hinter uns haben: Pamela Getson …
- … served as a senior math/biostat reviewer of data submitted in support of new biologic vaccines at the FDA/CBER. Now living on the shore permanently, she has resumed her love of sailing and nature.

So ein Wahl- und Big Pharma-Kampf ist ganz grosses Theater, z.B. um Trumps Biostatisiker Andy Harris wie dessen DMC insgesamt zu diskreditieren:
- He and two of his longtime friends now comprise a recently formed Data Safety Monitoring Board (DSMB) for an experimental COVID-19 drug trial. Not a vaccine, thank goodness, or at least not yet.

Die Fokussierung auf eine Impfstrategie ist keine Überraschung, hüben demokratisch wie drüben republikanisch, aber dank Gottes Gnade hat der “Depp” Harris nicht darüber zu befinden - Tante Pamela weis’ Rat:
- Luckily having been used for years in the EU for erectile dysfunction, …

Was für ein Glück aber auch, dass VIP trotz Millionen von Jahren erfolgreichen Einsatzes im Tierreich als “experimental drug” wenigstens gegen “erectile dysfunction” hilft. Aber damit nicht genug des Glücks:
- … the drug probably won’t cause serious harm if patients are very closely monitored, …

Die Nebenwirkungen Durchfall und niedriger Blutdruck sind nur beherrschbar, wenn Patienten auf Intensivstationen gegen alle Usanzen auf Schritt und Tritt überwacht werden. Pamelas fachlich fundierte Beunruhigungspille für RLF-Aktionäre:
- … nor perhaps ever get licensed for its new putative indication, …

Obacht, Vorsicht, die Evolution könnte sich geirrt haben, als sie den ACE2-Rezeptor durch VIP blockierte um eine allgemeine Angriffsfläche für Viren zu beherrschen. Dagegen helfen nur Impfungen oder schweineteure Antikörper, um der sich selbst Insolvenz verschleppenden Kreditkohorte entgegen zu wirken, denn viel hilft viel und sei es nur gedruckt.

Was für eine Volte: Die Demokraten spielen sich als die Achse des Guten auf mit einer Biostatistik-Fachfrau auf Blickniveau, um gegen die Achse des PHösen Donald und seinem Biostatistiker Harris aufzutrumpfen. PRopaganda fein säuberlich verpackt auf NZZ-Niveau, für Eingebildete und Aspiranten als solche kaum erkennbar.

Was für eine Vorlage für ein Bauerntheater - Tölpel weist Tölpel zurecht und wieder zurück, und und und. Mit etwas Witz und Esprit liesse sich daraus eine abendfüllende Satire entwickeln.
Nur dass die meisten Zuschauer darüber nicht herzhaft lachen könnten, sondern sich im Gegenteil inniglich ärgern. Über Trump. Ehrensache, oder? Die anderen, das sind die Guten.

Grüsse
kosh
PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon Aconcagua » Do Okt 08, 2020 7:13 am

Es geht vorwärts, hat die Erfahrung die es jetzt in dieser Phase benötigt!

Relief Therapeutics ernennt Industrie-Veteran Jack Weinstein zum Chief Financial Officer und
Treasurer

^
EQS Group-News: Relief Therapeutics Holdings AG / Schlagwort(e): Personalie
Relief Therapeutics ernennt Industrie-Veteran Jack Weinstein zum Chief
Financial Officer und Treasurer

08.10.2020 / 07:00

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Relief Therapeutics ernennt Industrie-Veteran Jack Weinstein zum Chief
Financial Officer und Treasurer

Genf, Schweiz, 08. Oktober 2020 -RELIEF THERAPEUTICS Holding AG (SIX: RLF,
OTCQB: RLFTF) ("Relief" oder "das Unternehmen"), ein biopharmazeutisches
Unternehmen, dessen Lead-Wirkstoffkandidat, RLF-100(TM) (Aviptadil), sich in
fortgeschrittener klinischer Entwicklung zur Behandlung von Patienten mit
schwerer COVID-19-Erkrankung befindet, gab heute die Ernennung von Jack
Weinstein zum Chief Financial Officer (CFO) und Treasurer mit sofortiger
Wirkung bekannt. Herr Weinstein wird von New York aus für alle Aufgaben im
Zusammenhang mit dieser Rolle verantwortlich sein, insbesondere für die
Pflege der Investorenbasis des Unternehmens einschließlich institutioneller
Investoren in den USA und im Ausland.

Herr Weinstein bringt eine über 40-jährige, weitreichende Expertise im
operativen Management, inklusive der als CFO, Investmentbanker und Berater
in der biopharmazeutischen Industrie mit ins Unternehmen ein. Er hat
umfangreiche Erfahrung sowohl im Finanz- und Healthcare Investmentbanking
als auch in der Unternehmens- und Geschäftsentwicklung sowie in der
Entwicklung von Strategien zur Zulassung von Medikamenten durch die FDA und
der Patentierung von geistigem Eigentum. Darüber hinaus hat er erfolgreich
verschiedene Unternehmenstransaktionen, wie private und öffentliche
Finanzierungen, als auch Fusionen und Übernahmen durchgeführt. Bevor er zu
Relief kam, war er Managing Director und Head of Healthcare Investment
Banking bei der Avalon Group, Ltd., einer unabhängigen, in New York
ansässigen Boutique-Investmentbank. Davor war er Chief Financial Officer,
Treasurer und Vice President Business Development bei Catalyst
Pharmaceuticals, Inc., einem biopharmazeutischen Unternehmen mit
verschreibungspflichtigen pharmazeutischen Produkten in der Entwicklung,
dessen Börsengang an die Nasdaq er erfolgreich leitete. Er war außerdem
Präsident und Gründer der The Sterlington Group, Inc., einem
Beratungsunternehmen in den Bereichen Strategie, Geschäftsentwicklung,
regulatorische Zulassung und "CFO-Consulting" inklusive der M&A-Beratung,
Unterstützung bei der Aufnahme von Eigenkapital und der Vermittlung von
Krediten für mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus sammelte er
Erfahrungen bei mehreren anderen Investmentbanking- und
Beratungsunternehmen. Herr Weinstein erwarb seinen MBA an der Harvard
Business School und schloss sein Studium an der University of Miami mit
"magna cum laude" ab. Zusätzlich hat er bei FINRA (Financial Industry
Regulatory Authority) die Examina zum "Investment Banking Representative"
(Series 79) und "Uniform Securities Agent State Law" (Series 63) absolviert.

Raghuram (Ram) Selvaraju, Chairman of the Board von Relief, sagte: "Wir
freuen uns sehr, dass Jack das Relief-Team verstärken wird. Vor allem zu
einer Zeit, in der RLF-100(TM) die traditionellen Zeitpläne der klinischen
Entwicklung hinter sich lässt, um die für eine Zulassung erforderlichen
Anforderungen hinsichtlich Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten bei der
Behandlung schwerkranker COVID-19-Patienten nachzuweisen, wird sein breites
Fachwissen für das Unternehmen von unschätzbarem Wert sein. Seine Erfahrung
in Zulassungsfragen und mit gelisteten Unternehmen wird für unseren
intensiven Austausch mit den Zulassungsbehörden und unseren wachsenden
Dialog mit der Investmentgemeinschaft von entscheidender Bedeutung sein, um
die Wahrnehmung und das Verständnis für Relief zu schärfen. Ich freue mich
sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm."

"Ich bin beeindruckt davon, wie schnell Relief auf eine der größten
Katastrophen im Gesundheitswesen unserer Zeit reagiert und ihren eigenen
Wirkstoffkandidaten umgehend in die klinische Entwicklung und in Richtung
Zulassung weiterentwickelt hat. Ich freue mich darauf, dem Unternehmen in
diesem Wachstumsstadium beitreten zu können, um einem großen medizinischen
Notstand mit einer potenziell lebensrettenden Behandlung für schwerkranke
COVID-19-Patienten zu begegnen", sagte Jack Weinstein, Chief Financial
Officer. "Als Teil des Relief Teams werde ich mein umfangreiches
Branchen-Know-how und mein Netzwerk nutzen, um Relief in dieser neuen,
aufregenden Phase seiner Entwicklung zu unterstützen und seine langfristigen
strategischen Pläne über die geplante Vermarktung von RLF-100(TM) hinaus
weltweit umzusetzen."

Jeremy Meinen, Principal Finance and Accounting Officer von Relief, wird
seine derzeitige Rolle und Verantwortung innerhalb des Unternehmens
beibehalten und ab sofort den neuen Titel Vice President of Finance and
Administration tragen.

Darüber hinaus hat Yves Sagot, Ph.D., Mitbegründer und ehemaliger Chief
Scientific Officer, ab heute eine vorübergehende Beratungsfunktion
übernommen. Diese Änderung erlaubt es ihm, das Unternehmen weiterhin bei
seinen F&E-Aktivitäten zu unterstützen während Relief RLF-100(TM) in der
Entwicklung rasch vorantreibt und gleichzeitig neue Möglichkeiten zu nutzen.

Raghuram (Ram) Selvaraju kommentierte: "Wir sind äußerst dankbar für Yves
Beitrag zur Unternehmensentwicklung seit der Gründung von Relief,
insbesondere für sein Verständnis des Potenzials, das RLF-100(TM) bei der
Behandlung von Patienten mit einer schweren Form von COVID-19 haben könnte.
Wir freuen uns, dass er das Unternehmen weiterhin kurzfristig beraten wird,
und wünschen ihm für seine zukünftigen Aktivitäten alles Gute."
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon rogueT » Do Okt 08, 2020 7:49 am

Ja, das ist logische Konsequenz. Ein Uplisting an die Nasdaq oder NYSE dürfte hohe Priorität haben und eröffnet eine breitere Palette an Finanzierungsquellen als ein weiterer Knebelvertrag mit GEM. Und bald hören wir von der FDA, Daumen bleiben gedrückt.
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon kosh » Do Okt 08, 2020 7:22 pm

Wäre mir neu, dass Regeneron das drauf hat:
10.08 Uhr: Ein Reporter fragt nach der Behandlung der Corona-Infektion des US-Präsidenten. Infektiologin Herold ... Trump habe ein weiteres Präparat erhalten, das noch in der Zulassung ist. "Es verhindert, dass das Virus in die Zelle eintreten kann. Das ist noch nicht zugelassen. Da gibt es aber auch in Deutschland erhebliche Anstrengungen, das in die klinische Prüfung zu bringen."

Grüsse
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon Aconcagua » Di Okt 13, 2020 7:35 am

Genf (awp) - Die Arzneimittelunternehmen Relief Therapeutics und NeuroRX haben Wirksamkeitsdaten von US-Patienten mit Covid-19 bedingtem akutem Lungenversagen veröffentlicht, die mit Aviptadil behandelt wurden. Die Behandlung habe zu einer neunfach erhöhten Überlebenswahrscheinlichkeit und Erholung nach Atemversagen geführt, teilten die beiden Unternehmen am Dienstag mit.



Die prospektive Studie wurde den Angaben zufolge an 45 Patienten durchgeführt, von denen 21 mit kritischem Covid-19 und Atemversagen auf der Intensivstation mit RLF-100 (Aviptadil) behandelt wurden.



Insgesamt überlebten 81 Prozent der mit RLF-100 behandelten Patienten länger als 60 Tage im Vergleich zu 17 Prozent der Kontrollpatienten. Patienten, die mit RLF-100 behandelt wurden, hätten eine neunfach erhöhte Überlebenswahrscheinlichkeit und Erholung nach Atemversagen mit hoher statistischer Signifikanz gezeigt, heisst es weiter.



"Die in diese Studie eingeschlossenen Patienten sind repräsentativ für diejenigen, die zu krank sind, um in irgendeine klinische Studie mit einem bekannten Wirkstoff zur Behandlung von Covid-19 aufgenommen zu werden", sagte Jonathan Javitt, CEO und Chairman von NeuroRX, in der Mitteilung.



Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Studie würden nun zur Begutachtung (Peer Review) eingereicht, so Relief weiter.
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon Aconcagua » Mi Okt 14, 2020 7:51 am

Aus der heutigen FuW:

Etappenerfolg für Relief

Schweiz Auch nach positivem Ergebnis bleiben Vorbehalte.

Relief Therapeutics und ihr US-Partner NeuroRx melden einen Erfolg mit Aviptadil (RLF-100) zur Behandlung von Covid-Patienten: Der Wirkstoff hat gemäss dem Biopharmaunternehmen zu einer neunfach erhöhten Überlebenschance und Erholung nach Atemversagen geführt. Die prospektive Studie erfasste Patienten, die zu krank sind, um in einer klinischen Studie teilzunehmen.

Viel wichtiger sind Ergebnisse aus einer Phase-IIb-Studie, die noch für diesen Monat erwartet werden, wie Präsident Raghuram Selvaraju im August gegenüber FuW ankündigte. Sind sie sehr überzeugend, könnte das Mittel die sofortige Notzulassung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Ist dies nicht der Fall, aber Aviptadil bewährt sich, folgt anschliessend eine Phase III mit viel mehr Patienten. Sie kann Monate bis Jahre dauern.

Die Aktien gewannen am Dienstag zwischenzeitlich fast 15% und gingen 6% fester als am Vortag aus dem Handel. Im Vergleich mit den Kursschwankungen nach früheren Mitteilungen ist das bescheiden. Seit Jahresbeginn haben die Titel ein Plus von 1700% auf dem Konto.

Aktienanalyst Olav Zilian von Mirabaud Securities bezeichnet den Studienerfolg als «ermutigend». Er hat aber Vorbehalte. Wegen der gezielten Auswahl der Patienten sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Probanden besser auf das Mittel ansprächen als der Schnitt. Zudem habe Relief bisher keine durch Placebo kontrollierte randomisiserte Studie durchgeführt.

Ein Engagement in Relief Therapeutics bleibt eine Wette auf die erfolgreiche Markteinführung von Aviptadil. Der Weg dahin ist lang. Interessierte benötigen eine sehr hohe Risikofähigkeit. FuW empfiehlt die Valoren nicht zum Kauf. Anleger, die in Biotech-Unternehmen investieren, sollten auf mehrere Gesellschaften mit fortgeschrittenen Produktkandidaten setzen, um das Risiko abzufedern.
GAH/AS
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon rogueT » Mi Okt 14, 2020 8:34 am

Danke fürs posten. Das ist aber wiedermal ein uninformierter und mit flüchtigerFeder skizzierter Artikel. Die Foristen mögen zwar einen gefährlich positiven Bias haben (es spricht die Positionierung), doch sind wir hier betreffend RLF alle besser im Bilde als so mancher Journi.
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon Aconcagua » Mi Okt 14, 2020 10:45 am

Im heutigen the Market gibt es auch noch einen Bericht, hat da jemand von Euch Zugriff?

Besten Dank
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon Aconcagua » Sa Okt 24, 2020 7:14 am

Wieder mal was unterhaltsames aus der Schweizer Presse, klar darf man da nicht den Normalbürger reinjagen, aber für mich waren meine besten Day Trades dieses Jahr: Santhera, Achiko, Blackstone, Cassiopea, zur Rose, sprich 3 von 5 Titeln waren Pennystocks.

aus der heutigen FuW:

Gefährliche Pennystocks
Aktien mit besonders niedrigem Kurswert sind verlockend. Doch die Risiken sind immens.

Aktien mit extrem tiefem Kurs, sogenannte Pennystocks, beflügeln die Fantasie mancher Kleinanleger. Wo tiefe Preise locken, hoffen sie auf Erfolgsmeldungen, die den Wert eines Unternehmens explodieren lassen und ihnen rasch hohe Renditen bringen. Der Fall des Biotech-Unternehmens Relief Therapeutics, dessen Aktien sich seit Jahresanfang um den Faktor 464 verteuert haben, hat das Thema Pennystocks stärker ins Bewusstsein der Anleger gerückt und Vermögensverwalter gezwungen, ihren Kunden von Impulskäufen abzuraten.

Dass Profis von Pennystocks die Finger lassen, kommt nicht von ungefähr. Ohne Grund ist kaum ein Unternehmen am Boden des Schweizer Aktienmarkts gelandet. Als «reines Wagniskapital», das an der Börse nichts verloren habe, bezeichnet Erhard Lee von der Zürcher Vermögensverwaltung AMG Pennystocks. Und spricht damit Berufskollegen aus der Seele.

Dennoch lassen sich nicht alle in einen Topf werfen. Anders als Konstrukte, die aus fragwürdigen Motiven an der Börse kotiert sind und höchstens mit Intransparenz auffallen, stehen hinter Unternehmen wie Aryzta oder Meyer Burger Geschäftsmodelle, die sich in der Vergangenheit schon einmal bewährt haben. Eine dritte Kategorie sind Biotech- und Pharma-Unternehmen, die sich erst beweisen müssen, bevor sie Wert erhalten können. Was allen gemein ist: Für Anleger sind die Aktien hochriskant.

Grundlos landet keiner im Ramschregal
Schweiz Im Keller des Schweizer Aktienmarkts tummeln sich die Pennystocks. Kaum ein Titel ist ein Kauf wert, trotzdem gibt es Qualitätsunterschiede.

Relief Therapeutics ist so was wie das Wunder der Schweizer Börse. War das Genfer Biotech-Unternehmen Anfang Jahr noch bei keinem Anleger auf dem Radar, sind die Aktien heute in aller Munde. Ein Relief-Produktkandidat, der Entzündungshemmer Aviptadil, könnte bei Covid-Patienten die Überlebenschancen erhöhen. Obschon noch ohne Zulassung, ist die Fantasie in den Titeln wegen der Schlagzeile gross. Anleger haben den Kurs seit Januar um 46 400% explodieren lassen und den Unternehmenswert von 30 Mio. Fr. auf 1,2 Mrd. Fr. getrieben.

Mancher Vermögensverwalter hat diesen Sommer Kunden davon abraten müssen, vorschnell in Relief zu investieren, wie eine kurze Umfrage zeigt. Das überrascht nicht. Relief Therapeutics sind sogenannte Pennystocks. Aktien mit niedrigem Kurswert, die schon mit kleinen Kursschwankungen ihre Besitzer im Nu reich machen können - aber auch arm.

Weil sie oft hochspekulativ sind, raten Profis von einer Investition ab. Doch Erfolgsstorys wie die von Relief wecken Gier. Schlummern im Keller des Schweizer Aktienmarkts etwa verborgene Schätze oder sind die Aktien zu Recht nichts wert? Frei nach den Kriterien der US-Börsenaufsicht, die Aktien unter 5 $ als Pennystocks kategorisiert, hat FuW die dreissig Aktien, die in der Schweiz unter 5 Fr. handeln, genauer betrachtet (vgl. Tabelle).Gefallene und Verlorene
Misswirtschaft, Intransparenz, veraltete Geschäftsmodelle, Reputationsschäden: Die Gründe, warum Wertpapiere fast jeglichen Kurswert verlieren, sind divers, zeigen aber eine Gemeinsamkeit. «Kaum eine Gesellschaft kommt nur, weil sie Pech hat, zu so einem Preisschild», sagt Matthias Hug, CEO von Format Vermögen & Anlagen. Wie seine Berufskollegen beobachtet er die Werte höchstens von der Seitenlinie. Mit einer Ausnahme. «Im Falle von Aryzta glauben wir an das Aufwärtspotenzial und bleiben investiert.»

Der Tiefkühlbäcker, dessen Aktien trotz Turnaround-Potenzial weiter im Rappenbereich handeln, ist ein Beispiel, warum Pennystocks nicht pauschalisiert betrachtet werden können. Kurz gesagt lassen sie sich in drei Kategorien einteilen: Gefallene, Potenzielle und Verlorene. Aryzta gehören - wie auch Solartechniker Meyer Burger, Stahlhersteller Swiss Steel, Industriekonzern Von Roll und Asset-Manager GAM - zu den Gefallenen. Ihnen liegt ein Geschäftsmodell zugrunde, das sich schon einmal bewiesen hat. Der Weg zurück nach oben ist aber steinig, entsprechend unsicher sind die Kursaussichten. Hoffnung auf einen Turnaround lässt oft mehr Anleger die einst gut bepreisten Aktien halten als neue Investoren träumen. Den Aktien hilft das nicht.

Zur zweiten Kategorie, den Potenziellen, zählen Unternehmen vom Typ Relief Therapeutics. Meist sind es Biotech- oder Pharma-Unternehmen, die viel Geld verbrennen und auf positive Studienresultate und die Zulassung ihrer Wirkstoffe hoffen. Haben sie Erfolg, gehen die Aktien durch die Decke, wenn nicht, droht immenser Wertverlust bis hin zur Dekotierung. Profis bezeichnen sie als Wette oder Option, was viel über die Risiken aussagt. Research-Anbieter decken sie kaum ab, Vermögensverwalter beachten sie nicht und für Fonds sind sie meist ohnehin zu klein.

Selten ein guter Ratschlag

Eine Ausnahme ist Evolva. Die Aktien des Biopharmaunternehmens gehören mit einem Kurs von 21 Rappen zu den fünf billigsten Schweizer Aktien. 9,6% von Evolva hält der Asset-Manager Pictet. Warum? «Wir nehmen das Risiko, das Pennystocks inhärent ist, in Kauf, weil wir an das Unternehmen glauben», sagt Lorenz Reinhard, Leiter Aktien Schweiz bei Pictet Asset Management. «Weil das Risiko gross ist, muss eine solche Position aber sehr kontrolliert gehalten werden. Sie darf kein grosses Gewicht haben und man muss das Unternehmen extrem gut kennen - das gilt für Kleinanleger genauso wie für uns.»

Zurückhaltender ist Erhard Lee von der Zürcher Vermögensverwaltung AMG: «Die meisten der Schweizer Pennystocks gehören nicht an die Börse. Punkt», sagt er. «Solche Aktien sind reines Wagniskapital, und dafür gibt es den ausserbörslichen Handel. Ihre Kotierung schadet dem Index und bringt weder der Börse noch den Unternehmen etwas.» Auch Remo Rosenau, Leiter Research der Helvetischen Bank, spricht eine Warnung aus: «In Pennystocks zu investieren, ist nur ganz selten ein guter Ratschlag», sagt er.

Wer sich trotz Warnungen der Profis Risiken ins Portfolio holen will, ist gut beraten, sich nur an die Gefallenen und Potenziellen zu halten. Nicht ins Portfolio gehören Verlorene, zu denen mehrere befragte Aktienexperten Unternehmen wie Rapid Nutrition, Wisekey, Blackstone Resources oder Achiko zählen. In Beraterkreisen ist von «hoffnungslosen Fällen» die Rede. Oft seien die Geschäftsmodelle undurchsichtig, die Unternehmen kaum kapitalmarkttauglich. Über ihre Motivation, trotz dümpelnder Kurse an der Börse zu verweilen, kratzt sich mancher Analyst am Kopf.

Dazu kommt, dass es einige mit den Regeln nicht so genau nehmen. Gegen die Beteiligungsgesellschaft The Native hat die SIX beispielsweise wegen Verstosses gegen Rechnungslegungsstandards eine Strafe von 40 000 Fr. verhängt, die am Freitag rechtskräftig wurde. Spätestens bei solchen Meldungen müssen Anleger aufhorchen. Ein diversifiziertes Portfolio verträgt zwar spekulative Elemente. Fantasie allein bringt aber selten Erfolg.
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Re: Relief Therapeutics N (RLF)

Beitragvon kosh » Mo Okt 26, 2020 12:44 pm

RLF-100 für OWS selektiert, Biostatistiker Lavin hat gezeichnet.

Yahoo:
WolfZen46 minutes ago
Yes updated yesterday 25th Oct, page 11 last para - Based on these findings, aviptadil has been selected for inclusion in Operation Warp Speed, administered by the US Department of Health and Human Services.


Nachtrag:
Bato22 minutes ago
They changed the Document:
Based on these findings, aviptadil has been selected for inclusion in the Corona Virus Tech Watch Program administered by the US Department of Health and Human Services.
... David25 minutes ago
Are you saying that they removed the reference to the OWS, and replaced that with reference to the Coronavirus Tech Watch Program? Or are they both now referenced?

Da geht's drunter und drüber, wie auch immer, Lavin bleibt unangetastet, bis jetzt.
Bato25 minutes ago
@David the removed the reference to th OWS and replaced it with Tech Watch Programm

Freu mich schon auf die feuchten Träume unserer Slowmotion-Hysteriker: Bund wünscht Maskenpflicht im Freien.
Einen Vorschlag hätte ich noch: Hundekontaktverbot, untereinander und zu fremdem Haltern. Bei positivem Test Quarantäne samt 2 Wochen nix mit Gassi. Maskenpflicht für Hunde sowieso.
Grüsse
kosh
PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.
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