AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Di Feb 11, 2020 10:18 am

Überlege mir kfr. long im EURCHF zu gehen, aber mit engem Stopp.

Update 09:40h: Wenn die Zone bei 1.0640-50 hält, wage ich einen Long.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Do Feb 20, 2020 11:04 am

Ziel im EURCHF 1.0430, sofern natürlich die SNB nicht eingreifen würde, da er unter der letzten Unterstützung bei 1.0630-40 gefallen ist und kaum hoch kommt. Warum sollte er ohne einen Rebound weiter fallen? Na, weil schliesslich der SMI auch ohne Korrektur laufend steigt. :lol: Nein, Spass beiseite, die SNB dürfte den unaufhaltsamen Frankenanstieg kaum ohne Eingriffe zulassen.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Di Feb 25, 2020 7:05 pm

Die SNB interveniert kräftig, davon bin ich überzeugt, da die Flucht in die sicheren Häfen aufgrund von Covid19 massiv ist. Daher halte ich mich mit shorts im EURCHF noch zurück. Evtl. überlege ich mir kfr. einen short im USDCHF.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Di Mär 03, 2020 5:33 pm

Ich lasse seit einiger Zeit die Finger vom Devisenhandel, weil ich momentan keinen blassen Dunst habe, wo es hingehen könnte. Besonders mit den Eingriffen der NBs ist es nicht mehr absehbar, wass passieren könnte. Dann bleibe ich lieber draussen und schaue dem Treiben zu. ;)
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon TITLIS » Do Mär 05, 2020 9:48 pm

TITLIS hat geschrieben:Vorab hoffe ich Leser ist wohlauf und geniesst den Forum digi detox ;-)
Auf jeden Fall ein herzliches Dankeschön für die stets sehr interessanten Leser Einschätzungen.

Aus meiner nüchternen Chart Long Sicht hat der USD/CHF diese Tage mit rund 97 Rp eine wichtige Marke nach unten durchbrochen. Salopp wird damit eine weitere Schwächephase akzentuiert und der globale Trend zum Währungskrieg geht in eine weitere Runde im 2020! Bei rund 93 Rp sehe ich in den nächsten Monaten eine weitere interessante Marke. Oder übersehe ich etwa was in der Chartwelt?

Allerseits einen guten Rutsch in ein glückliches und erfolgreiches 2020.

Titlis



5. März 2020 schneller als erwartet hat der USD zum CHF die 95 Rp bereits unterschritten. Der Weg ist somit offen in den Bereich von 93 Rp. Falls dieser nicht hält ist die 90 Rp eine Psycho Limite. Let's see. ;)

Titlis
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Fr Mär 06, 2020 10:49 am

Eine kfr. Unterstützung sehe ich im USDCHF bei 0.92, danach ja, 0.90 als psychologische Unterstützung ebenfalls.

Was mich einfach erstaunt ist, dass die Flucht in den Franken ungehindert und unverholen weiter geht. Wissen diese Akteure denn nicht, dass die Schweiz nicht mehr dieselbe ist wie vor noch 20 Jahren? Warum ist der Franken so stark? Wir haben bald zwei systemrelevante Banken, die pleite gehen werden. Wir haben keine Bodenschätze, unsere Sozialkosten explodieren, die Überflutung durch Migranten tut sein Übriges dazu, wir haben nur noch schwache Politiker, die sich nur noch um ihre eigene Interesse kümmern, das Wohl des Landes spielt bei denen keine Rolle mehr. Die Gesellschaft verroht und dann heisst es erst recht, jeder ist sich selber am nächsten.
Die KMUs drehen jetzt schon wieder wegen Corona am Rad und zehren von der Substanz. Viele kleinere werden in den nächsten Wochen pleite gehen, niemand wird mehr gross konsumieren, die Angst von Arbeitsverlust wird wieder massiv geschürt. Auch hier, die Todesspirale ist durch diese verheerende Hysterie kaum mehr aufzuhalten. Da sind alle Verantwortlichen mitschuldig, auch die Medien, die von diesen negativen Hype profitieren. Letztendlich sehe ich schwarz für die Schweiz, wenn sie das Ruder nicht sofort rumreissen.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Fr Mär 06, 2020 11:04 am

Beim EURCHF bin überzeugt, dass die SNB massiv bei 1.06 interveniert, wie man im Vergleich zum USDCHF und anderen Währungspaaren deutlich sehen kann. Ob das am Ende nützen wird, wage ich zu bezweifeln, weil alle anderen Notenbanken auch ihre Leitzinsen senken werden, oder es bereits getan haben und es noch weiter tun werden.

Die Katastrophe für die SNB und Schweiz ist eigentlich perfekt. Wie ich schon vor Jahren geschrieben habe, hätten sie die z.B. die Strafzinsen für alle ausländischen Akteure mit z.B. fünf (5 !) Prozent Minuszinsen PRO MONAT machen könnnen. Die Flucht in den Franken wäre augenblicklich gestoppt worden und der Franken wäre massiv gefallen. Alles andere war bisher erfolglos.
Die SNB bestraft lieber die eigene Bevölkerung, wenn sie die Leitzinsen weiter senken wird, was sie höchstwahrscheinlich auch machen wird, denn die Banken geben diese bald ab dem ersten Franken an ihre Kunden weiter. Das gibt garantiert kein Vertrauen mehr in unsere Banken. Es ist ein Trauerspiel.

Es stellt sich mir letztendlich die Frage, ist das der Anfang vom Ende unseres Geldzinssystems? Scheint so, aber wollen die Verantwortlich das wirklich zulassen? Scheint auch so, oder kommt jetzt der grosse globale Kampf um den Erhalt dieses System mit allen dazugehöhrenden Massnahmen? Vielleicht, denn wenn nichts kommt, wird es auch wieder in Europa zu Bürgerkriegen und Elend kommen. Spannend.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon kosh » Fr Mär 06, 2020 4:30 pm

... ist das der Anfang vom Ende unseres Geldzinssystems?

Kaum, denn das wäre ein absolutes Novum in der Geschichte der Evolution.

Es gibt da z.B. die Theorie vom Debitismus, von der ich hier nicht schwadronieren will, aber noch nicht mal dort ist man sich wirklich bewusst, dass den Debitismus ausnahmslos der Debitismus beerbt hat: Der König ist tot, es lebe der König. Es war immer so und deshalb ist anzunehmen, dass es immer so bleiben wird, es sei denn es taucht ein Schwarzer Schwan auf, der die Evolution aus den Angeln hebt :-)

Gegen Ende eines Zyklus waren bisher verschiedene Varianten im Spiel, eine wäre KRIEG um zu KRIEGen, was einem nicht gehört. Das deutsche Wort ist hier sehr treffend. Der 2. WeltKRIEG war so ein Beispiel. Die US KRIEGten definitiv die Oberherrschaft über das Geldsystem indem ihre Konkurrenz am Boden lag, nebenbei Goldreserven aus Europa und Asien und nicht zu vergessen, jede Menge geraubter Patente, was wahrscheinlich am wichtigsten war, um die US-Wirtschaft aus den Tal der Tränen zu hieven.

Eine andere Variante ist, wie ich gelesen habe, dass z.B. der USD 6x neu aufgelegt worden ist, weil er jedesmal in kurzer Zeit an seinem (debitistisch-) zyklischen Ende angekommen ist, nur um einem neuen USD Platz zu MACH(T)en.

Das Kreditwesen im alten Rom wurde durch Münzverdünnung (Inflation) an dessen Ende geführt, weil am Ende der Metallwert den Münzwert überstiegen hat. An diesem Phänomen ist schon der sagenhafte Krösus gescheitert. Dennoch ist das Kreditwesen dadurch nie verschwunden, sondern wurde auf eine neue Grundlage gestellt - der Spieler beginnt von vorn.
Und wenn man mir was von zinslosem Wirtschaften nach muslimischer Art erzählt, soll mir keiner Weis MACH(T)en, dass der Zins nicht in anderer Form eingezogen wird, denn vollkommen selbstlos werden die Scheichs kaum Geld verleihen.

Seit den 10er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der USD unentwegt abgewertet, musste zwischendurch mit der Abschaffung des Goldstandards gerettet werden, was streng genommen damals schon zu einer Neuauflage hätte führen müssen. Aber ohne Gold geht es eben auch, indem man alle möglichen Assets zugrunde legt, die aber genauso wie Gold irgendwann an die Grenzen der Belastbarkeit kommen, einfach sehr viel später. Eines dieser Assets ist übrigens Öl, von dem wir uns gemäss Frau Thunfisch demnächst endgültig verabschieden sollen. M.a.W. der Petrodollar verliert gerade - im Schneckentempo - seine Grundlagen und niemand spricht darüber. Vielleicht ist das ja der Schwarze Schwan und keiner merkt es.

Gegenüber Mitte Februar ist der USD von 0.98 auf 0.93 CHF gefallen. Ich als Frankenhalter habe also gegenüber dem USD mehr als 5% gewonnen. Das allein dürfte mit ein Grund sein, warum auch eine UBS im Kurs sinkt, weil eben der Franken wertvoller wird. Andererseits zahlt die UBS ihre Dividende auf USD-Basis - rechne.

Sollte die SNB die Feder loslassen, wie schon mal geschehen, dürften Mutige genau dann zuschlagen und im SMI einsteigen bei einem Kurs von geraten 0.70.
Es muss ja nicht die UBS sein, die man einkauft, es gibt sehr viele sehr gute Schweizer Unternehmen, die ohne Rücksicht auf Verluste auf den Markt geworfen werden. Den Einfluss von Margin Calls kann ich nicht einschätzen, aber ich bin sicher, dass es momentan wieder viele Anleger gibt, denen kaum eine Wahl bleibt als ihre Verluste zu begrenzen.

Ich hoffe ich bleibe dieses Mal cool genug und steige zur Abwechslung wieder man zum richtigen Zeitpunkt ein. Aber jetzt gerade habe ich das Gefühl ist die Zeit der Trader.

Grüsse
kosh
PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Fr Mär 06, 2020 4:39 pm

Sollte die SNB die Feder loslassen, wie schon mal geschehen, dürften Mutige genau dann zuschlagen und im SMI einsteigen bei einem Kurs von geraten 0.70.
Es muss ja nicht die UBS sein, die man einkauft, es gibt sehr viele sehr gute Schweizer Unternehmen, die ohne Rücksicht auf Verluste auf den Markt geworfen werden. Den Einfluss von Margin Calls kann ich nicht einschätzen, aber ich bin sicher, dass es momentan wieder viele Anleger gibt, denen kaum eine Wahl bleibt als ihre Verluste zu begrenzen.

Ich hoffe ich bleibe dieses Mal cool genug und steige zur Abwechslung wieder man zum richtigen Zeitpunkt ein. Aber jetzt gerade habe ich das Gefühl ist die Zeit der Trader.


Das sehe ich genau so wie du. Es ist die Zeit der Trader, was aber eben auch heisst, dass die Kurse eben auch wieder in die andere Richtung zurückschnellen können. Traden heisst ja nicht, dass es nur runter gehen wird, obwohl es jetzt genau diesen Anschein hat. Die SNB muss brutal aufpassen, was sie macht, aber nichts machen und immer nur ein bisschen kaufen, um zu stützen, wirkt und nützt nicht mehr, weder auf kurze noch auf lange Sicht. Das ist vorbei. Jetzt muss die Dicke Berta kommen. ;)
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Mo Mär 09, 2020 9:40 am

Was nun, liebe SNB? Die Flucht in den Franken nimmt immer mehr an Fahrt auf und die Kurse haben aktuell Regionen erreicht, wo ihr abermals kolportiert habt, dass der Franken viel zu teuer sei. Das habt ihr gebetsmühlenartig auch bei 10 Prozent höheren Kursen im EURCHF und USDCHF propagiert, also bei Kursen von um die 1.15 und 1.02.
Tja, jetzt steht der EURCHF aktuell bei 1.0550 und USDCHF knapp über 0.92. Dies alles hilft unserer stark exportlastigen Wirtschaft nicht und es wird noch viel schlimmer, weil jetzt noch das ganze Covid19-Desaster hinzukommt. Die SNB und Politik sind gefordert. Je länger gewartet wird, umso desaströser wird es. Der Markt ist kurz vor noch grösseren Verwerfungen als im 2008/09 und 2011/12, aber die Verantwortlichen schlafen weiter und wollen immer alles zuerst beobachten. Sie haben nichts gelernt und werden dann mit Hysterie und in Panik irgendwelche Massnahmen ergreifen, die man in weiser Voraussicht schon längstens hätte ergreifen müssen. Wie immer, schwach.
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