AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Mo Jan 11, 2021 6:42 pm

«Das mutierte Virus wird zu mehr Ansteckungen führen – es braucht strengere Massnahmen»

Nach dieser Aussage von Berset kann man sich auf einen harten Lockdown bereit machen. Alles andere wäre wieder einmal nur Blabla, Pflästerli-Politik, hätte-wäre-wenn usw. und die Glaubwürdigkeit würde weit unter Null fallen.

Also, nix wird's mit der Hoffnung auf Beendigung des Lockdowns light.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon kosh » Di Jan 12, 2021 12:14 pm

... die Glaubwürdigkeit würde weit unter Null fallen.

Die Glaubwürdigkeit ist in dem Moment unter Null gefallen, als der Bund eingebildet und überheblich meinte auf die in House-Lösung RLF-100 verzichten zu können.
«Das mutierte Virus wird zu mehr Ansteckungen führen – es braucht strengere Massnahmen»

Ansteckungen!!! Es geht nicht um Todesfälle, es geht nur um Ansteckungen, drum braucht's auch kein RLF-100, denn das würde nicht Ansteckungen verhindern, sondern Todesfälle. Er kümmert sich auch nicht um alternative Medikamente, geschweige denn dass er Prof. Leuppi von der Basler Uniklinik die Tür einrennen würde. Es ist eine Sache, wenn die Nationalbank vor den US in die Knie geht, eine ganz andere wenn man im eigenen Land eine Lösung hat und diese fahrlässig ignoriert und damit Tausende von Toten erkauft.
Genau hier hat der Bund eine rote Linie gezogen: "Virus wird zu mehr Ansteckungen führen". Ergo Impfungen sollen Ansteckungen verhindern, nix Medikamente für Intensivstationen. So simpel und durchschaubar ist der Bund gestrickt. An einer Verhinderung von Todesfällen kann er folglich nie interessiert gewesen sein, weil er sich nie darum bemüht hat, diese zu verhindern - abgesehen von offenkundig nutzlosen Medikamenten. Seine Sorge war immer nur, dass die Intensivstationen die Toten nicht mehr bewältigen können, aber die Toten an sich haben ihn nie gekümmert. M.a.W. die Vereinbarung mit dem Sensenmann war und ist, dass die Toten planmässig geliefert werden, damit die Barke nicht überfüllt wird und sinkt: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Um den Bund ethisch zu entlasten: Auch die MASSE ist nicht minder simpel gestrickt, sie glaubt und MACHT Männchen wie ihr geheissen. Keine MASSnahmen nutzlos u.v.a. inkonsequent genung, um sie nicht einfach abzunicken. Ja, es ist nicht einfach, andererseits das Virus ist verdammt einfach, alternativlos, stur wie ein Bock und unheimlich konsequent. Das System Homo sapiens wie es leibt und lebt: Live Popcorn long.
Grüsse
kosh
PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Do Jan 14, 2021 3:24 pm

Am Montag schrieb ich:
"Unter 1.2120 könnte es zu stopp-loss Aufträgen bei all denjenigen kommen, die seit Dez long im EURUSD sind, und das sind nicht wenige. Ein erster kräftiger Schub dürfte bis 1.2050-60 gehen. Wenn die letzten Longies seit Dez auch noch ihre Posis schliessen, dürfte es bis 1.1920 gehen..."

Gerade eben wurde der erste Bruchversuch der 1.2120 von den Bullen abgewehrt, was aber nicht bedeutet, dass es das war. Im Gegenteil, jetzt geht's dann erst richtig los, denn alles, was wir bisher nach unten gesehen haben, ging sehr gesittet zu und her. Ich denke, jetzt wird's interessant und die Heftigkeit der Abschläge dürfte unter 1.2120 zunehmen, eben weil viele stop loss ausgelöst werden könnten.

Mein absolutes Minimalziel bei 1.1920 bleibt bestehen, welcher in den nächsten Tagen gemacht werden könnte. Wie geschrieben, bisher ging alles sehr ruhig runter von den highs, was mich erstaunt hat, aber irgendwann steigt die Erkenntnis, dass es nicht mehr höher gehen kann. Erst wenn wir ein sell-off Tsunami und einen wash-out gesehen haben, können wir von einer 1. Korrektur sprechen. Alles bisher war nur ein jeweilige Konsolidierung im Aufwärtstrend.
Sollte die Reissleine von den big boys gezogen werden, könnte es zu kfr. Verwerfungen kommen, die den EURUSD sogar bis auf 1.15 runter bringen könnte.

Mal gucken, noch ist alles relativ ruhig. ;)
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Do Jan 14, 2021 4:37 pm

Die hirnrissigen Lockdown-Entscheidungen des Bundesrates gehen auf keiner Kuhhaut mehr. Während weiterhin Restaurants sowie Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen bis Ende Februar geschlossen bleiben müssen, die die Schutzkonzepte vollumfänglich eingeführt haben, auf eigene Kosten nota bene, dürfen andere Dienstleister offen bleiben. Warum ein Möbleladen geschlossen bleiben muss, während ein Blumenladen öffnen darf, bleibt schleierhaft.
Warum die Schulen offen bleiben, die Bibliotheken aber zumachen müssen, ist ein Rätsel usw, usw, usw.
Ein Lockdown mit unzähligen Ausnahmen, was systemrelevant ist, was nicht, was für den täglichen Gebrauch ist, was nicht u.v.m., macht absolut keinen Sinn, da das Virus auch keine Ausnahmen macht. Entweder alles zu, ausser die Nahrungsmittelläden, oder alles öffnen. Der Unmut in den nächsten Wochen und Monaten dürfte umso grösser werden.
Der ÖV darf weiterhin ihre Transportmittel vollstopfen, die Busse und Bahnen sind voll mit Menschen, die zusammengepfärcht sind, auch wenn sie Masken tragen. Zum Glück muss ich nicht diese benutzen, aber ich sehe es, wenn ich die Busse und Trams vorbeifahren sehe.

Was ich so höre und lese und von persönlich Betroffenen mitbekomme ist, dass die gesprochenen Entschädigungn hinten und vorne nicht reichen, weshalb viele auf der Strecke bleiben werden. Auch hier wird's irgendwann "chlöpfe".

Aber alles egal, erstaunlich, dass der Franken weiterhin als Fluchtburg dient, wobei man sich in absolut falscher Sicherheit wiegt. Die SNB muss sowieso aufpassen, dass der Franken nicht davon fliegt. Aber das scheint ihr aufgrund der Sichteinlagen-Entwicklung egal zu sein, diese sind rückläufig. Zeigt, dass sie sich einen Feuchten um das Wohl der Schweiz schert.
Ich überlege mir gar wieder short im EURCHF zu gehen.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Do Jan 14, 2021 4:58 pm

Das SAV-Beschäftigungsbarometer:

https://cdn.arbeitgeber.ch/production/u ... -01_dt.pdf

"Waren in den letzten Wirtschaftskrisen (z.B.Finanzkrise 2008) hauptsächlich Betriebe des Industriesektors betroffen, sind als Folge der Corona-Krise vor allem Betriebe des Dienstleistungssektors stärker betroffen.
In den Sommermonaten konnten sich viele Betriebe der betroffenen Dienstleistungsbranchen dank den Nachholeffekten beim privaten Konsum wirtschaftlich wieder etwas Luft verschaffen. Die zweite Welle stellt sie nun erneut vor grosse Herausforderungen.
Im 3. Quartal setzte bei der überwiegenden Mehrzahl der von Corona-Massnahmen betroffenen Branchen eine Erholung ein, zu welcher auch die vorteilhafte Branchenzusammensetzung beitrug. Dabei erwiesen sich insbesondere die Pharma- und Finanzbranche wie auch Teile des Detailhandels als stabilisierend. Die Einschätzung der Betriebe war jedoch im Gastgewerbe, in der MEM-Branche und im Grosshandel weiterhin sehr pessimistisch.
Die MEM-Branche kämpfte bereits vor der Corona-Pandemie mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, etwa aufgrund des starken Schweizerfrankens, des Strukturwandels in der Automobilindustrie oder wegen der von den USA eingeführten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium. Zusätzlich erschwert nun auch die Corona-Krise den Geschäftsgang.
Die erneut in Kraft gesetzten Teil-Lockdowns setzen vor allem Betrieben im Gastgewerbe, der MEM-Industrie sowie dem Grosshandel zu, die sich noch von den Einschränkungen im Frühling erholen.
Die zweite Pandemiewelle führte im 4. Quartal dazu, dass die Erholung in den meisten betrachteten Branchen erneut gedämpft wurde. Trotzdem hatte dies keine Trendwende hin zu einer pessimistischeren Einschätzung der Geschäftslage und der Beschäftigung zur Folge. Die Lage im Arbeitsmarkt bleibt jedoch wegen der vielen potenziellen Risiken sehr fragil.
Die zukünftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hängt massgeblich vom weiteren Verlauf der Pandemie, dem individuellen Verhalten der Bevölkerung, der Resilienz der Betriebe sowie dem Tempo und dem Erfolg bei der Impfung der Bevölkerung ab."
*****

Der Tourismus und der Maschinenbau (Export) haben mit einem starken Nachfragerückgang aus der EU, USA und China zu kämpfen. Heisst, aufgrund des ultrateuren Franken leiden sie einfach noch mehr.

Die Arbeitslosenzahlen werden explodieren! Und alle die glauben, ab dem 1. März wird alles wieder normal sein, werden noch auf die Welt kommen. Jetzt machen sie Panik mit den neuen Mutationen, wobei die Hoffnung auf die Impfstoffe gross ist. Nur, die Impfstoffe sind auf die "erste" Virus-Variation entwickelt worden, was bei den Mutationen kaum nützen wird. Aber ich bin ja auch kein Experte, ich reime mir das nur zusammen, denn eine normale Grippe-Impfung schützt ja auch nicht vor allen neuen Varianten, sonst bräuchte es ja keine weiteren. ;)

Egal, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Katastrophe kommt mit Riesenschritten auf uns zu, wenn dieser Massnahmen-Irrsinn weiter anhält, was die Verantwotlichen wünschen. Menschheit - quo vadis?
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Do Jan 14, 2021 5:26 pm

Short EURCHF 1.0786, stop 1.0840 - Weil von der SNB nichts zu befürchten ist und die Flucht in den Franken vom Euroraum noch stärker werden dürfte. ;) :lol:
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Fr Jan 15, 2021 9:59 am

Leser hat geschrieben:Short EURCHF 1.0786, stop 1.0840 - Weil von der SNB nichts zu befürchten ist und die Flucht in den Franken vom Euroraum noch stärker werden dürfte. ;) :lol:


Stop auf Einstand 1.0786 gesetzt, später werde ich einen trailing stop ab 1.0775 von 10 pips setzen- ;)

Update 09:15h: Trailing stop ist aktiv. ;)
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Fr Jan 15, 2021 10:27 am

Typisch EURCHF, nach unten macht er immer mit dem EURUSD mindestens 1:3 mit, nach oben schafft geht er höchstens 1:6 mit. :evil:

Heute ist der sechste Jahrestag der Aufhebung des Mindestkurses im EURCHF von 1.20!

Fazit: Es war alles für die Tonne!


Nach sechs Jahren konnte sich der EURCHF nie mehr richtig erholen, er läuft Gefahr wieder unter Parität zu fallen und so der Schweizer Wirtschaft noch mehr Schaden anzurichten. Wenn wenigstens der USDCHF höher stünde, um ein wenig den bisher verursachten Schaden abzumildern.
Die SNB hat nach der Aufhebung noch mehr intervenieren müssen, als wenn sie den Mindestkurs beibehalten hätte. Was haben uns doch die Verantwortlichen vorgelogen, dass die Kosten nicht mehr tragbar seien. Tja, ein Blick auf die Bilanz spricht Bände. Ich behaupte, die Bilanz wäre NIE so hoch gestiegen, wenn sie den Mindestkurs beibehalten hätten, weil der Markt sich damit lange abgefunden hat. Jetzt kann immer wieder wieder den Franken testen, was die big boys lieben.

Egal, der Schweizer Wirtschaft wird es nur noch schlechter gehen, dank Corona-Massnahmen, dank dem ultrateuren Franken. Siehe den gestrigen Bericht des Arbeitgeberverbandes. Zu glauben, ab Frühling würde es besser werden, wäre ein Irrglauben.
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Fr Jan 15, 2021 3:28 pm

Leser hat geschrieben:
Leser hat geschrieben:Short EURCHF 1.0786, stop 1.0840 - Weil von der SNB nichts zu befürchten ist und die Flucht in den Franken vom Euroraum noch stärker werden dürfte. ;) :lol:


Stop auf Einstand 1.0786 gesetzt, später werde ich einen trailing stop ab 1.0775 von 10 pips setzen- ;)

Update 09:15h: Trailing stop ist aktiv. ;)


Wurde heute Morgen bereits ausgelöst bei 1.0778, +8 pips - Mal gucken, ob ich wieder short gehe...
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Re: AUD/USD - EUR/USD - USD/CHF - EUR/CHF

Beitragvon Leser » Fr Jan 15, 2021 3:45 pm

Unglaublich wie (noch) ruhig das Ganze abläuft im EURUSD und wie die Bullen um die 1.2120 kämpfen. Wie viele Male sie noch diese Zone stützen können, werden wir sehen, aber ich glaube nicht, dass das noch lange dauern kann. Die Sell-Konstellation ist einfach gegeben und die Bullen hatten diese Woche mehrfach die Gelegenheit sich von dieser Zone abzusetzen. Sie haben es nicht geschafft und je länger es dauert, um so kleiner wird die Chance dafür. Aber sie schaffen es nicht wirklich, was zeigt, dass kaum Käufe reinkommen. Wenn es immer wieder leicht steigt, dann nur weil die Verkäufe praktisch aufhören. Es wird ein lower high nach dem anderen gemacht und irgendwann muss es nach unten durchbrechen, alles andere ergäbe keinen Sinn.
Der EURCHF zeigt wohin die Reise gehen wird. Er ist dort, wo er seit Juni die ganze Zeit rumdümpelt. Anders gesagt, der EURUSD müsste bei 1.12 rum sein, nur um inetwa einen Gleichlauf zu haben. Das heisst, entweder kollabiert der EURUSD endlich nach unten, oder der EURCHF explodiert endlich nach oben. Was scheint wohl wahrscheinlicher? ;)

Wir haben Divergenzen zwischen dem EURUSD und Dollar-Index, die m.M.n. längstens aufgelöst hätten werden müssen. Das heisst, je länger diese anhält, um so stärker die Bewegung. Deshalb erstaunt es mich, wie lange dieser Zustand bereits anhält.

Fundamental fällt die Eurozone immer tiefer, klar die Amis sind nur ein bisschen besser, aber in Europa haben wir ein extrem heterogenes Gebilde und die Probleme in den einzelnen Länder werden immer grösser und mehr. Ein weiterer Grund, warum ich es unglaubllich finde, dass der EURUSD noch hier oben ist. Gerade die Flucht in den Franken zeigt die Gefährlichkeit in der Eurozone auf. Aber dass die Schweiz genauso betroffen sein wird, scheinen die Flüchtlinge in den Franken nicht wahrhaben zu wollen.

Ich bin echt gespannt, wie lange sie diese Charade noch aufrecht erhalten wollen. :twisted:
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